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POWER RÜCKHAND BEIDHÄNDIG – DIE KÖRPERDREHUNG

WANN HOLE ICH AUS? IST ES BESSER SEITWÄRTS ZUM BALL ZU LAUFEN ODER SCHON IN EINER SEITLICHEN POSITION? BEACHTE DIE FOLGENDEN PUNKTE UND DU WIRST EINEN ENORMEN, POSITIVEN UNTERSCHIED SPÜREN.

Bevor du diesen Beitrag liest bzw. du etwas an deinem Schlag verändern möchtest, solltest du diesen auch kennen. Darum meine Empfehlung an dich: nimm deine Rückhand auf. Schaue sie dir auf Video an, denn manchmal liegen Wahrnehmung des Schlages mit der tatsächlichen Schlagbewegung deutlich auseinander.

Lass uns im ersten Schritt zwei beidhändige Rückhandspieler zum Vergleich nehmen. Novak Djokovic  und zum anderen Alexander Zverev. 

Auf den ersten Blick fällt nichts besonderes auf. Jedoch unterscheiden sich beide Spieler dahingehend, wie der Schläger in diese Position gelangt ist. Djokovic neigt eher dazu den Schläger flacher nach hinten zu nehmen. In der Grundposition ist Zverev´s Schlägerspitze deutlich über dem Handgelenk. Es erfolgt lediglich eine Drehung des Oberkörpers, um in die dargestellte Position zu gelangen.  Wie du siehst, gibt es individuelle Herangehensweisen. Die Frage, die sich uns stellt ist, welche der beiden Ausführungen ist leichter umzusetzen. Ich möchte dir die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei der Oberkörperdrehung anhand der Rückhand von Alex Zverev näher bringen.

Schule deine Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit! Sobald du erkennst, wo der Ball hingeht (Vorhand oder Rückhand) beginnst du, dich aus deiner Grundposition (Breiter Stand, Ellbogen weg vom Körper, Schlägerspitze oberhalb Handgelenk) vorzubereiten. Ich persönlich beginne sofort damit, den Griff in die richtige Position zu bringen. Unmittelbar danach startest du damit, deinen Oberkörper seitwärts zum Netz zu drehen (Rechtshänder rechte Schulter nach vorne). Du benötigst dabei keine Aktion aus dem Arm. Drehe deinen Oberkörper so weit, bis deine rechte Schulter vorne ist. Die Energie speicherst du jetzt komplett in deiner Rumpfmuskulatur. Der Schläger ist jetzt soweit wie möglich hinter dem Körper. Deine Schlägerspitze sollte nach oben (12 Uhr) zeigen.

Wie bewege ich mich nun zum Ball? Viele Freizeitspieler laufen erst einmal seitlich in Richtung Ball ohne Vorbereitung im Oberkörper mit der Folge, dass sie zu spät am Ball sind, der Treffpunkt viel zu weit hinter dem Körper und zeitbedingt kaum eine Aushohlbewegung vorhanden ist. Power & Kontrolle Fehlanzeige! Laufe in der seitlichen Position zum Ball. Du bist viel schneller am Ball und bist vor allem besser vorbereitet. 

Wie sieht deine Körperrotation bei der beidhändigen Rückhand aus. Lass´ dich von deinem Tennispartner filmen. Es reicht auch schon ein Shaddow Swing (ohne Ball).

 

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